Wie Sie Ihre Content-Produktion sowie Distribution systematisieren und so Zeit sparen

8 Tipps für den optimalen Redaktionskalender

To Do Liste

Content Marketing “lebt” davon, Inhalte zu erstellen und zu verbreiten, die für Ihre Zielgruppe relevant sind. Erst dann sind Sie in der Lage, Reichweite, Bekanntheit, Leads und am Ende zahlende Kunden zu generieren.

Allerding setzen diese Effekte nur ein, wenn Sie Ihre Content-Produktion und ebenso Distribution strukturieren. So stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Inhalt zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ausspielen und damit tatsächlich Ihre Nutzer erreichen. Und dazu benötigen Sie einen entsprechenden Kalender.

Glücklicherweise weiß Sujan Patel, Gastautor auf contentmarketininstitute.com, wie Sie Ihren perfekten Content-Plan erstellen. Dieser beinhaltet sowohl die Themenfindung und Erstellung als auch die Gestaltung und insbesondere die Distribution.

Sujan skizziert dazu insgesamt 8 Schritte:

Schritt 1: Das Thema

Zu Beginn benötigen Sie selbstverständlich eine Übersicht, zu welchen Themen Sie was schreiben wollen. Hinweise dazu liefern Ihnen zum einen Ihre Zielgruppenanalyse (Stichwort Buyer Personas) genauso wie eine Keyword-Recherche.

Sämtliche Ideen sollten Sie in Ihrem Kalender festhalten sowie kennzeichnen, damit diese als solche erkennbar sind.

Schritt 2: Der erste Entwurf

Nachdem Sie sich für ein Thema entschieden haben, folgt dessen “grobe” Ausarbeitung. Praktischerweise entwerfen Sie dazu eine Gliederung mit den Schwerpunkten, auf die Sie sich konzentrieren wollen. Und auch dieses Stadium sollten Sie in Ihrem Kalender einfügen.

Schritt 3: “Vorzeitige”-Promotion

In dieser Phase validieren Sie Ihre Idee. Dazu rät Sujan, eine Art “vorzeitige” Promotion durchzuführen. Das heißt, Sie stellen Ihrer Community in verschiedenen Netzwerken die Frage, ob sie überhaupt an dem Thema interessiert sind, dass Sie gerade bearbeiten.

Bei positiver Resonanz erhält Ihre Idee den Status z.B. “In Bearbeitung”. Reagieren Ihre Nutzer hingegen negativ oder auch einfach gar nicht, dann sollten Sie die Relevanz des Thema nochmals hinterfragen. Und auch wenn Sie es daraufhin verwerfen, sollten Sie dieses als solches markieren. So erhalten Sie einen Einblick, welche Themen für Ihre Zielgruppe tatsächlich wichtig sind und ob einmal verworfene Ideen eventuell zu einem anderen Zeitpunkt doch interessant für Ihr Publikum sind.

Schritt 4: Die Erstellung

Nun folgt die Phase der Content-Erstellung. Sujan empfiehlt hier, einen ersten ausformulierten Entwurf zu schreiben, der im folgenden nach und nach angepasst sowie korrigiert werden kann. Explizit rät er jedoch davon ab, bereits jetzt Fehler zu beheben; das unterbricht Ihren Schreibfluss, wodurch gute Gedanken verloren gehen können.

Dieser Schritt erhält demnach z.B. die Markierung “Content-Entwurf”.

Schritt 5: Die Korrektur

Natürlich ist beispielsweise Ihr geschriebener Blog-Beitrag nicht gleich nach dem ersten Entwurf veröffentlichungsreif. Denn jetzt folgt die Korrekturschleife, bei der Sie unbedingt auf ein zweites Augenpaar setzen sollten. Das gewährleistet, dass Ihr Artikel in sich logisch, verständlich und grammatikalisch korrekt aufgebaut ist.

Schritt 6: Die Gestaltung

Sobald Ihr Blog-Post inhaltlich fertig ist, folgt die Gestaltung. Sicherlich gibt es Elemente, die sich zum visualisieren eignen und so die Chance erhöhen, Leser länger auf der Seite zu halten. Eventuell lassen sich bestimmte Abschnitte auch in beispielsweise Infografiken, Tabellen oder Checklisten zusammenfassen, wodurch Sie einen weiteren Mehrwert für den User schaffen. Dass kann wiederum zu mehr
Newsletter-Anmeldung führen und somit zu mehr Leads.

Schritt 7: Die Veröffentlichung

Im nächsten Schritt müssen Sie die Veröffentlichung Ihres Artikels planen. Wann und wo für dieses Thema der beste Zeitpunkt zum Publizieren ist, kann anhand von Analysen bestimmt werden. Wann beispielsweise sind Ihre User auf den verschiedenen Kanälen aktiv? Gibt es zudem Zeiträume, in denen gleichzeitig wenig Wettbewerb herrscht? Die Antworten auf solche und weitere Fragen sollten bei der redaktionellen Planung unbedingt berücksichtigt werden.

Schritt 8: Die Distribution

Der der letzte Schritt geht einher mit Punkt 7. Denn “veröffentlichen” geht bedeutet zugleich die Verbreitung von Content. Und Sujan stellt klar: Die Distribution ist der wichtigste Schritt innerhalb einer Content Marketing-Strategie. Ihr Inhalt kann noch so qualitativ hochwertig sein; solange Sie diesen nicht ausspielen, ist das völlig irrelevant. Deshalb ist es erforderlich, genau zu planen, wann Sie welchen Content wo verbreiten. Erst so können Sie Traffic generieren, der den Ausgangspunkt für Ihren Marketing-Funnel darstellt.

Anhand dieser 8 Phasen wird deutlich, dass Sujan den Redaktionsplan als zentrales Steuerungselement seines Content Marketings versteht. Zuletzt rät er, möglichst allen beteiligten Mitarbeitern Einsicht in den Content-Plan zu geben, um so frühzeitig Optimierungspotenzial zu erkennen.

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