Elizabeth Kabulski erklärt, warum Videomarketing nicht teuer, aber dennoch effektiv sein kann

So erstellen Sie kostengünstig Videos

Dass Video eines der wirksamsten Methoden ist, um das Interesse der Nutzer auf sich zu lenken ist Ihnen sicherlich bekannt. Kein Wunder also, dass Sie insbesondere in Social Media (fast) keinen Newsfeed finden werden, in dem kein Bewegbild erscheint.

Nur: Eigene, effektive Videos zu produzieren stellt für viele Unternehmen, insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe, eine große Herausforderung dar. Denn sofort denkt man an aufwendige und vor allem teure Produktionen. Schließlich soll der Inhalt und die Gestaltung professionell aussehen. Und das kostet in der Regel viel Geld.

Das muss jedoch nicht immer so sein. Sie können auch mit kleinen Mitteln durchaus gute und hochwertige Videos erstellen. Wie, das weiß ↘Elizabeth Kabulski auf business2community.com. Sie zeigt zwei Vorgehensweisen, mit denen Sie trotz kleinem Budget qualitative Clips erstellen können:

Vorgehen 1: “Selbermachen” heißt die Devise

Viele Ideen für Videos können Sie selbst umsetzen. Gerade Impressionen von Events oder auch kurze Interviews lassen sich schnell und einfach abdrehen. Die folgenden Tipps zeigen, wie es funktioniert:

  • Statt einer Kamera nutzen Sie Ihr Smartphone oder Tablet.
  • Skizzieren Sie eine Gliederung Ihrer Story, die Sie aufnehmen wollen.
  • Wenn Sie im Raum filmen: Erstellen Sie ein leeres Hintergrundbild (nutzen Sie z.B. eine weiße Wand).
  • Suchen Sie einen Drehort mit viel natürlichem Licht.
  • Nutzen Sie ein Stativ, um sicherzustellen, dass nichts verwackelt.
  • Investieren Sie in ein externes Mikrophone, dass Sie unkompliziert an Ihr Smartphone oder Ihr Tablet anschließen können. Achten Sie darauf, dass es keine Rückkopplung gibt und die Aufzeichnung deutlich verständlich ist.
  • Führen Sie mehrere Tests durch, um zu prüfen, ob die Technik einwandfrei funktioniert.
  • Halten Sie Ihr Video möglichst kurz. (Je kürzer Ihr Clip ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass User diesen bis zum Ende anschauen bzw. desto häufiger wird das Video angeklickt.)
  • Für die Postproduktion eignen sich Tools wie Windows Movie Maker (kostenlos), IMovie (vorinstalliert auf Apple-Geräten) oder Power Director (kostenpflichtig).

Natürlich ist die Do-It-Yourself-Variante auch abhängig von Ihrer Zielgruppe. Deren Erwartungen an die Professionalität von Video-Produktionen zeigt Ihnen eine entsprechende Analyse (Stichwort ↘Buyer Personas!). Gerade aber die ↘hohe Popularität von YouTube gibt Hinweise darauf, dass viele Nutzer mit einer guten, nicht zwangsläufig perfekten, technischen Qualität von Clips zufrieden sind. Viel entscheidender hingegen ist der Inhalt, den Sie liefern. Dieser muss einen Mehrwert für den Zuschauer bieten. Erst dann können Sie von den positiven Effekte des Formats profitieren.

Vorgehen 2: Freelancer oder kleine Produktionsfirmen beauftragen

Wenn sich die erste Variante für Ihr Unternehmen nicht eignet, dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, entsprechende Anbieter zu beauftragen.

Das können Freelancer oder auch kleine Produktionsfirmen sein. Elizabeth weist nämlich darauf hin, dass aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Videomarketing auch das Angebot an Dienstleistern wächst. Natürlich ist die Vergabe an externe Dienstleister kostenintensiver als die in-house-Produktion. Allerdings ist es möglich durch entsprechenden Verhandlungen, auch hier die Kosten-Nutzen-Leistung zu optimieren.

Fazit: Ob intern oder extern: Es kommt auf die Zielgruppe an!

Beide Vorgehen bieten auch Unternehmen mit kleinen Werbebudgets im ↘Content Marketing die Möglichkeit, das vielversprechenden Content-Format “Video” optimal für die eigene Marke einzusetzen. Welche der beiden Varianten für Sie am effektivsten ist, hängt vor allem von einem ab: Den Erwartungen Ihrer Zielgruppe.

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