Wie Sie Podcasts dazu nutzen können, sowohl Ihre Marke als auch Ihre Reichweite zu erhöhen

Warum Podcasts im Content Marketing nicht fehlen sollten

Podcast

Die Frage nach dem “richtigen” Format beschäftigt viele Redaktionen tagtäglich aufs Neue. Natürlich findet sich die Antwort, wenn man seine Zielgruppe stetig analysiert und die Informationen so verdichtet, dass man ein genaues Bild von ihnen hat, sprich: Wenn man seine eigenen Buyer Personas erstellt hat. Dann weiß man, wie Sie Ihren Content aufbereiten sollten, um die maximale Wirkung zu erzielen.

Allerdings gibt es auch Formate, die wie zahlreiche Studien belegen, eindeutig besser performen als andere. So zum Beispiel Video und auch Bilder. Dabei wird jedoch oft eine Variante “vergessen”, die ebenfalls ein hohes Potenzial besitzt, um Nutzer zu einer Handlung zu animieren. Und zwar Podcasts.

Audiosequenzen in Form von Podcasts finden sich war bereits bei einigen Verlagen und Unternehmen, doch deren Bedeutung für das (Content) Marketing ist noch nicht so weit verbreitet, wie es beispielsweise bei Bewegbild der Fall ist.

Wie in vielen Fällen, sieht das in den USA etwas anders aus. Daher lohnt es sich,
David Kirkpatricks Best Practice-Beispiel von der Firma Envoy zu lesen. Denn es zeigt, wie man Podcasts für den Auf- und Ausbau der eigenen Marke sowie für mehr Traffic einsetzen kann.

Der Grundgedanke im Content Marketing, nämlich das Anbieten von nützlichem und zielgruppenrelevantem Content, spielt bei der Erstellung und Vermarktung von Podcasts die wichtigste Rolle. Solange die Audiosequenz Inhalt liefert, der beim Lösen von Aufgaben und Schwierigkeiten unterstützt, wird sie entsprechend konsumiert und es kann zusätzlich Reichweite generiert werden.

Bei der Auswahl der Themen sollte zum einen die Ergebnisse aus der Zielgruppenbefragung berücksichtigt werden. Zum anderen können Sie durch eine passende Vielfalt an Themen verschiedene Schichten Ihrer Zielgruppe ansprechen und so immer wieder neue Hörer gewinnen.

Bei der Vermarktung und insbesondere Distribution auf den relevanten Plattformen (sowohl den eigenen als auch von Dritten) sollte ein Ziel darin bestehen, eigene Kanäle zu etablieren. Diese können User dann abonnieren und zeigen so ihre Verbundenheit zu Ihrer Marke.

Ein weitere Möglichkeit, ebenfalls in werblicher Hinsicht, ist es, sogenannte “Bundles” zu kreieren. Dabei können Sie einzelnen Podcasts zu einem “Oberthema” zusammenfassen und diese zum Download, z.B. gegen Emailadresse, anbieten. Sobald dieses Bundle thematisch ebenfalls für einen Werbekunden interessant ist, kann dieses für eine Kooperation genutzt werden. Und so eventuell wegfallende Werbeerlöse ersetzen.

Wie immer, zählt am Ende, was Sie mit diesem Format tatsächlich direkt oder indirekt verdienen können. Der Erfolg Ihrer Podcasts lässt sich durch Abonnenten, Downloads, Zahl der Hörer oder auch durch die Bewertungen in den Stores messen. Allerdings weist die Verantwortliche von Envoy daraufhin, dass manche der aufgezählten KPIs unterschiedliche definiert sind – je nach Plattform. Doch die Download-Zahlen und auch die Bewertungen zeigen eine Tendenz, wie Ihre Podcasts in der Zielgruppe ankommen.

Davids Ausführungen geben einen guten Einblick, wie Podcasts für die eigene
Content Marketing-Strategie genutzt werden können und welches “verborgene” Potenzial in ihnen steckt.

Jetzt Artikel lesen

Das könnte Sie auch interessieren