Wie Sie einen Post für Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram und Snapchat optimal aufbereiten, erklärt Amanda Zantal-Wiener

5 Tipps für erfolgreiches Social Media-Posting

Sie haben Ihren Text fertig und bereits auch auf Ihrer Website veröffentlicht. Im nächsten Schritt folgt die Verbreitung des Inhalts. Denn um möglichst viele Website-Besucher zu gewinnen, müssen Sie Ihre Nutzer auf Ihren Content aufmerksam machen. Und das ist nur möglich, wenn Sie Ihr Inhalte auf den Kanälen verbreiten, auf denen Sie Ihre Nutzer antreffen.

Die sozialen Medien spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Aber hier stellt sich der Erfolg in Form von Bekanntheit und Reichweite erst ein, wenn Sie die Besonderheiten der einzelnen Netzwerke berücksichtigen. Das heißt: Sie müssen Ihr Posts an die Tonalität und die Spezifikationen der Kanäle anpassen.

Wie das aussehen kann (und muss), zeigt ↘Amanda Zantal-Wiener auf hubspot.com. Für Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram und Snapchat führt sie aus, wie der “perfekte” Post für diese Netzwerke gestaltet sein muss:

Grundlegendes: Wer nutzt eigentlich welche Plattform?

Die Basis, damit Ihr Post möglichst viele User erreicht, ist zu wissen, welche Teile Ihrer Zielgruppe auf den Netzwerken unterwegs sind. Dazu bieten viele Social Media-Kanäle diverse Daten an und natürlich geben Ihnen Ihre Statistiken zu den jeweiligen Accounts einige Hinweise. Demografische Daten genauso wie Interessensgebiete und Herkunft sind Informationen, die die Grundlage für eine zielgerichtet und vor allem erfolgreiche Nutzer-Ansprache bilden. Deshalb sollten Sie im ersten Schritt analysieren, welche Teil-Zielgruppen Sie wo antreffen.

Der richtiger Post für 5 Social Media-Kanälen

1. Facebook

Nachdem Sie wissen, wie sich Ihre Fans z.B. demografisch auf Facebook zusammensetzen, sollten Sie beim Post auf folgende Punkte achten:

  • Die empfohlene Zeichenanzahl umfasst 80 oder weniger Zeichen
  • Posten Sie keine reinen Links, sondern fügen Sie immer einen persönlichen Kommentar hinzu
  • Verwenden Sie keine Handles (also kein @Name)
  • Überprüfen Sie, dass die Formatierung Ihres Textes und Bildes den Anforderungen entspricht
  • Setzen Sie wenig Text, dafür mehr visuelle Elemente, wie Bilder, Grafiken oder Videos ein

2. Twitter

Auch auf Twitter werden Sie nicht Ihre gesamte Zielgruppe antreffen. Deshalb ist es auch hier ratsam mit Hilfe der Analytics-Funktion zu untersuchen, welche User sich für Ihre Inhalte und Ihren Account interessieren. Für einen erfolgreichen Tweet sind daneben folgende Aspekte wichtig:

  • Twitter ist bereits 140 Zeichen begrenzt. Allerdings hat sich gezeigt, dass Tweets mit maximal 120 bis 130 Zeichen die besten Wirkung erzielen (nämlich eine hohe Click-Through-Rate)
  • Setzen Sie ↘Hashtags ein, um Ihre Kurznachrichten in einen thematischen Zusammenhang zu stellen und leichter von Nutzern gefunden zu werden. Zudem erhöhen Sie so die Interaktionsrate.
  • Binden Sie maximal 2 Hashtags pro Tweet ein.

Empfehlung: Wie funktioniert eigentlich Twitter-Marketing? Antworten und Tipps finden Sie jetzt hier!

3. LinkedIn

LinkedIn ist die internationale Business-Plattform, um Kontakte und Netzwerke auf- und auszubauen. Gleichzeitig bietet es als Kanal die ideale Möglichkeit, sich als kompetente Quelle zu positionieren. Denn Sie können eigene Artikel einstellen und erreichen dadurch einen weiteren Teil Ihrer Zielgruppe. Traffic, Bekanntheit und Markenpositionierung sind daher die Stichworte.

Für einen optimalen Artikel-Post auf LinkedIn bezieht sich Amanda auf den empfohlenen Rahmen von ↘Andy Foote:

  • 100 Zeichen in der Headline
  • 40.000 Zeichen Text

4. Instagram

Instagram ist – wie Sie sicherlich wissen – ein Netzwerk, auf dem es um visuellen Inhalt geht. Also zum Beispiel Bilder, Grafiken, Videos oder GIFs. Text steht somit im Hintergrund. Um einen guten Post für Instagram zu gestalten, gibt es ebenso einige Punkte zu beachten. Und zwar auch in Hinblick auf die Beschreibung:

  • Der Beschreibungstext sollte im besten Fall nur 3 Zeilen umfassen. Ist Ihr Inhalt länger, dann wird dieser im Newsfeed nicht angezeigt und ist nur über den “Mehr”-Button verfügbar. Die wichtigen Daten wie Call-To-Actions sollten daher gleich zu Beginn sichtbar sein.
  • Hashtags sowie Handles und Mentions sollten unbedingt eingebunden werden. Bis zu 7 Hashtags sind sinnvoll.
  • Auch wenn der Schwerpunkt auf Fotos & Co. liegt kann und ist eine kurze Beschreibung sinnvoll, um den thematischen Zusammenhang für den Nutzer leichter zu erschließen.

Empfehlung: Alles rund um den richtigen Einsatz von Hashtags, finden Sie jetzt hier!

5. Snapchat

Ähnlich wie bei Punkt 4 steht visueller Inhalt auch bei Snapchat im Mittelpunkt. Daher sollten Sie auch hier eher wenig Text einsetzen:

  • Text ist limitiert auf 80 Zeichen
  • Binden Sie klare Call-To-Actions ein

Fazit: Nur der richtige Content für die richtige Social Media-Plattform bringt Erfolg

Jedes Netzwerk zeichnet sich durch andere Eigenschaften aus und dadurch ebenso die Nutzer, die diese Plattform verwenden. Indem Sie diese Spezifikationen beim Posten beachten, erhöhen Sie Ihre Chance auf mehr Reaktionen und sogar Fans.